Partner für den Mittelstand – Garbe Industrial Real Estate

Partner für den Mittelstand – Garbe Industrial Real Estate

Themen 26/08/2015

Der Markt für Logistikimmobilien entwickelt sich weiter positiv. Allein die Garbe Industrial Real Estate GmbH konnte im ersten Halbjahr 2012 rund 170.000 Quadratmeter Logistikfläche neu- oder nachvermieten. Damit ist die Vollvermietung der gemanagten Bestände nahezu erreicht.

Für die Reiner Bohnen Internationale Spedition GmbH & Co. KG hat die Garbe Industrial Real Estate GmbH ein Logistikzentrum in Duisburg relaisiert

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„Wir bewegen uns auf dem hohen Niveau des Vorjahres“, bestätigt Jan Dietrich Hempel,

Geschäftsführer von Garbe Industrial Real Estate GmbH. In 2011 betrug die Gesamtvermietungsleistung des Hamburger Logistikimmobilienentwicklers 330.000 Quadratmeter. Das entspricht einem deutschlandweiten Marktanteil von 5,7 Prozent.

Mit der bevorstehenden Vollvermietung der von Garbe Industrial Real Estate GmbH gemanagten Bestände gewinnt nun das bereits wieder anspringende Projektentwicklungsgeschäft weiter an Gewicht, denn in einem Marktumfeld, das allgemein durch eine lebhafte Nachfrage nach modernen Logistikflächen gekennzeichnet ist, werden verfügbare Leerstandsflächen mit aktuellem Baustandard seltener.

Die positive Markteinschätzung wird auch von den Experten von Jones Lang LaSalle geteilt, die für den weiteren Jahresverlauf eine stabile Entwicklung im Lager- und Logistikflächenmarkt in Deutschland prognostizieren. Bis zum Jahresende 2012 wird hier ein Flächenumsatz erwartet, der wieder über der Vier-Millionen- Quadratmeter-Marke und somit auf dem Fünf-Jahres-Durchschnitt liegen wird.

+Reiner Bohnen GmbhDie Reiner Bohnen Internationale Spedition GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Logistikimmobilien mit Sitz in Niederkrüchten-Elmpt, Kreis Viersen, und Niederlasssungen in Duisburg, Bitterfeld und Dreieich. Mit rund 160 Mitarbeitern bietet Reiner Bohnen zwar auch klassische Speditionsdienstleistung, wie nationalen und internationalen Transport, Umschlag und Warehousing an.

Entwicklungshindernis war in der jüngeren Zeit häufig der Umstand, dass Anleger ohne ausreichende Berücksichtigung sonstiger Objekteigenschaften nach sehr langen Mietverträgen suchen, während die Mieter – meist Kontraktlogistiker – mit ihren Auftraggebern nur Verträge mittlerer Dauer realisieren können und entsprechend anmieten wollen.

Dieser veränderten Nachfrage begegnen wir mit dem IVG Garbe Logistik Fonds, den wir gemeinsam mit der IVG Institutional Funds GmbH aufgelegt haben.Markus Keßler (Fondsmanager)

Logport Duisburg

Größe 265ha = 371 Fußballfelder

Dieser Fonds kauft hoch drittverwendungsfähige Objekte an Top-Standorten auch mit mittleren Laufzeiten an.

„Hier erschließt sich eine weitere interessante Absatzmöglichkeit für unseren Development-Fonds“, erläutert Markus Keßler. „Damit lassen sich der Verkauf einer Entwicklung noch frühzeitiger und berechenbarer und auch das Mietangebot noch attraktiver gestalten. Unser Angebot hat eine ohnehin schon hohe Relevanz für Mittelständler, die ihr Eigenkapital eher in Personal oder Technik investieren möchten. Jetzt werden wir noch interessanter“, so Keßler weiter.

Jan Dietrich Hempel ergänzt: „Zu unserer Klientel zählen zwar auch Konzernunternehmen, aber gerade unter unseren mittelständischen Kunden finden sich ,Hidden Champions’, mit denen wir einen sehr engen Dialog pflegen, um ein für Mieter und Investor optimales Produkt zu entwickeln. Diese Mieter sind sehr innovativ, verbessern ihre Leistung laufend und verlängern Mietverträge wesentlich häufiger als andere.

Die Umpackanlage für Mineralwasserflaschen bildet das Herzstück der Logistikhallen im Duisburger Hafen.

Outsourcing schafft Vorteile

Indem Garbe Industrial Real Estate GmbH die Immobilien projektiert, finanziert und entwickelt, erhält der Mittelständler einen größeren finanziellen Spielraum, den er für sein originäres Geschäft nutzen kann. So auch die Reiner Bohnen Internationale Spedition GmbH & Co. KG. Für den Transport- und Logistikdienstleister mit Hauptsitz in Niederkrüchten- Elmpt, Kreis Viersen, hat Garbe Industrial Real Estate GmbH auf dem logport-Areal im Duisburger Hafen ein Logistikzentrum finanziert und gebaut. Das Familienunternehmen wickelt hier die Getränkelogistik für einen namhaften Lebensmittelkonzern ab. „Dazu haben wir rund sieben Millionen Euro an Eigenmitteln in die logistischen Systeme investiert“, sagt Geschäftsführer Jürgen Bohnen.

Herzstück der Getränkelogistik war dabei die Entwicklung einer neuen Umpackanlage für Mineralwasserflaschen. Denn die Flaschen, die als Sixpacks auf Paletten per Bahn angeliefert werden, müssen in der Duisburger Logistikhalle in Mehrwegbehälter für die nationale Distribution umgepackt werden. Das Entfernen der Folienumwicklung von den Sixpacks sowie das anschließende Bestücken der vorher gewaschenen Mehrwegkisten mit Flaschen erfolgt automatisch. Was einfach klingt, ist technisch kompliziert und höchst anspruchsvoll. Der Maschineneinsatz ist für das operative Geschäft von großem Vorteil – lassen sich die Sixpacks dadurch doch rund zehn Mal schneller in Mehrwegkisten umsetzen.

Eine solche Anlage kann ein Spediteur in der Regel nicht über den Kapitalmarkt finanzieren wie ein klassisches Gebäude. Da ist eigenes Geld gefragt.

Neben dem größeren finanziellen Spielraum bietet Garbe Industrial Real Estate dem Mittelstand noch weitere Vorteile: „Wir können eher auf Anforderungen des Mittelständlers eingehen als große Entwickler“, sagt Markus Keßler. „Häufig entwickeln wir kreative Lösungen gemeinsam – was durch flache Hierarchien und direkte Kommunikationswege erleichtert wird – Stichwort: ein Ansprechpartner.“ Dabei werden sowohl die Wünsche des Mieters an die Immobilie als auch die Anforderungen des Logistikimmobilienentwicklers an eine spätere Drittverwendbarkeit berücksichtigt.

Bedarf an Lagerflächen steigt

Ob Logistikkonzern oder Mittelständler – auf Dauer wird der Bedarf an Logistik- und Lagerflächen an Top-Standorten in Deutschland weiter steigen. Getrieben wird die Nachfrage nach modernen Logistikhallen weiterhin vom Wunsch der Dienstleister, technische Möglichkeiten neuerer Regalund Staplergenerationen im Lager besser auszuschöpfen. Das führt zu mehr Nachfrage nach Logistikhallen, die unter anderem über eine größere Deckenhöhe und Bodentragfähigkeit verfügen. Jan Dietrich Hempel: „Diese Gebäude stehen derzeit aber nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung, sondern müssen neu entwickelt und noch gebaut werden.“

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